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Continue reading →: Dienstag, den 9. Mai 1916
Prachvolles Wetter. Ich hätte es bald verschlafen, da Burger nicht da war. Zum Glück kam 3/4 7:0 ein Mann, um sich krank zu melden. Das war gerade noch Zeit. Der Tag verlief wie die vorausgegangenen.
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Continue reading →: Montag, den 8.Mai 1916
Vormittags regnet es ebenso wie in der vergangenen Nacht. Erst gegen Abend wird es wieder sehr schön. Die Franzosen eröffnen jetzt immer vor Einbruch der Dunkelheit ein ganz besonders lebhaftes Artilleriefeuer. Burger geht nach Val. Ltnt. Fiedler verläßt die Kompagnie um an dem Unteroffizier Lehrkursus der Unterführerschule in Chateau-Salins als…
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Continue reading →: Sonntag, den 7. Mai 1916
Prachtvolles Wetter. Die Nachwirkung des Urlaubs gibt mir sehr wenig Zeit. Abends lesen wir eine große Menge, des allenthalben liegenden dürren Holzes von abgefallenenÄsten zusammen als Vorrat für kommende Regentage. Das Holz brennt besonders gut und gibt schnelle Hitze, sodaß das Kaffeewasser immer sehr schnell kocht. Gefr. Große von der…
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Continue reading →: Sonnabend, den 6. Mai 1916
Ich bin wieder richtig im Betrieb. Es gibt genügend Arbeit. Während des Urlaubssind einige neue Bestimmungen herausgekommen. Zur Papierersparnis werden, jetzt alle Meldungen anstatt auf 1/4 auf 1/8 Bogen geschrieben. Außerdem muß ich die Kasse gleich abrechnen, weil der Hauptmann demnächst auf Urlaub fahren will. Mittags beginnt es zu regnen.…
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Continue reading →: Freitag, den 5. Mai 1916
Früh 6° machen wir uns bei herrlichstem Wetter auf den Weg nach Val, wo ich bei Dutschke meine alten Sachen wieder anziehe. Mit der Kleinbahn fahren wir dann wieder hinaus. In Val sagte man uns bereits daß die Unternehmung auf Höhe 542 nicht viel eingebracht hat. Es ist jetzt alles…
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Continue reading →: Donnerstag, den 4. Mai 1916
Den Aufenthalt in Frankfurt benutzten wir, um ein Stück aus dem Bahnhof zu gehen. Diese Handelsstadt macht aber in der Umgebung ihres Hauptbahnhofes, lange nicht den gewaltigen Eindruck wie Leipzig und Dresden. Vielleicht ist am fehlenden großen Verkehr der Krieg schuld, aber die schönen Bauten fehlen immer.1:50 fahren wir von…
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Continue reading →: Mittwoch, den 3. Mai 1916
Vormittags ist heißes, prachtvolles Wetter. Ich gehe in die Stadt und lasse mich bei Herzfeld photographieren. Auf dem Rückweg komme ich in ein Gewitter, derer im Laufe des Nachmittags sich mehrere entladen. Hellmut kommt nach Hause. Wir gehen miteinander in die Turnhalle auf der Hebbelstrasse und sehen, uns das Knabenturnen…
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Continue reading →: Dienstag, den 2. Mai 1916
Auch heute ist wieder das Prachtvollste Wetter. Auch Papas Urlaub ist abgelaufen, er hat heute wieder Dienst. Ich beschäftige mich mit dem Durchsehen meiner Bücher usw. Gegen Abend gehe ich in die Stadt, um einer Einladung von Kollege Naumann Folge zu leisten. Dieser ist aber unerwartet auf 8 Tage beurlaubt…
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Continue reading →: Montag, den 1. Mai 1916
Herrlichstes Maienwetter! Ich schlafe mich früh ordentlich aus.Papa geht vormittags in die Stadt, um sein Gehalt zu holen. Hellmut packt und rücktmittags wieder zur Arbeit ins Seminar. Nach dem Mittagessen gehe ich mit Papa ebenfalls nach Plauen, wo wir mit die Aufnahme der neuen Schüler ansehen die Aufnahmerede das Schulvater…
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Continue reading →: Sonntag, den 30. April 1916
Mit Hellmut hatte ich recht gut geschlafen als uns um 5 morgens Musik erscholl. 5 Mann brachten ein Ständchen zur goldenen Hochzeit unter der Führung von Leber – Max. Die Choräle. „Ein feste Burg ist unser Gott“. Der Großvater war so überrascht, daß er sich gar nicht zeigte. Um 9h…