
Den Aufenthalt in Frankfurt benutzten wir, um ein Stück aus dem Bahnhof zu gehen. Diese Handelsstadt macht aber in der Umgebung ihres Hauptbahnhofes, lange nicht den gewaltigen Eindruck wie Leipzig und Dresden. Vielleicht ist am fehlenden großen Verkehr der Krieg schuld, aber die schönen Bauten fehlen immer.
1:50 fahren wir von Frankfurt über Mainz nach Saarbrücken wo wir wieder umsteigen und im Personenzug nach Saargemünd fahren, wo wir dann in den Zug nach Saarburg steigen. Die Fahrt durch das lothringische Hügelland mit seinen Wiesen und fruchtbaren Feldern war recht schön. Unzählige male führte uns die Fahrt im rebenreichen Rheinland durch Tunnels, welche oft sehr lang waren. Von Saarburg fuhren wir 9:40 nach Elfringen (Avricourt) und von dort mit einem Transportzug nach Cirey. Auf der Strecke ist vor 2 Tagen bei Blamont ein Zug von feindl. Granaten erreicht worden, wobei es Verluste gegeben hat. Um Mitternacht kommen wir in Cirey an und schlafen in der Unterkunftsstelle der Ersatz-Son.- Komp. 5. Von Saarburg an hatte ich dann noch Gefr. Backstein u. Sold. Dittrich und in Cirey den Vfw. Böner von der Kompagnie getroffen, welche eben falls von Urlaub zurückkehrten.
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