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Continue reading →: Freitag, den 18. Dezember 1914
Früh habe ich einen Weg im Glasfabrikviertel zu besorgen. Diese Fabrik besitzt eine riesige Ausdehnung und schöne Lage, vor die Häuser treten die Frauen mit ernsten, meist verweinten Gesichtern, hier und da hört man in einem Hause Jammer oder auch ergreifende Abschiedszenen von älteren Männern. In Frankreich zieht man jetzt…
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Continue reading →: Donnerstag, den 17. Dezember 1914
Von dem Postboten, welcher jetzt immer die neuste Ausgabe der Straßburger Post mitbringt, erfahren wir, daß gestern unsere Flotte die Ostküste Englands bombardiert hat, ohne dabei Schaden zu erleiden. Dieser Erfolg gegen einen so gewissenlosen Gegner, wie das Britengesindel erweckte eine recht frohe Stimmung in unseren Reihen. Als wir uns…
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Continue reading →: Mittwoch, den 16. Dezember 1914
Es kommen auch heute wieder wie all die letzten Tage, recht erfreuliche Nachrichten von großen Erfolgen an der Ostgrenze. Die russische Offensive ist trotz ihrer überlegenen Masse am deutschen Genie gescheitert.
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Continue reading →: Dienstag, den 15. Dezember 1914
Es kommt jetzt immer viel Post. Man merkt, daß das Weihnachtsfest bald kommt, denn auf den zahlreichen Packetchen befinden sich grüne Zweige als Verzierung aufgemalt. Die Kompagnie erhält folgende Liebesgaben:10 Pakete (verschlossen)1 Paket mit Christstollen3 Kisten Zigarren a 100 Stück1 Karten Lichterhalter (48 Stück).11 Büchsen Ölsardinen 17 Schachteln Zigaretten1 Strickjacke1…
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Continue reading →: Montag, den 14. Dezember 1914
Der Tag verläuft, wie die vorhergegangenen, ohne besondere Vorkommnisse.
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Continue reading →: Sonntag, den 13. Dezember 1914
Es ist Ruhe. Es laufen viele Gerüchte von großen Siegen über die Russen, an welchen wahrscheinlich etwas wahres ist.
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Continue reading →: Sonnabend, den 12. Dezember 1914
Hellmuths Geburtstag! Die bedauerliche Nachricht von der Vernichtung unserer Flotte im stillen Ozean erreicht uns. Die Engländer dürfen sich auf diesen Sieg nicht viel einbilden.
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Continue reading →: Freitag, den 11. Dezember 1914
Ich schickte heute 10 M Geld nach Hause, weil unsere Verpflegung und die vielen Packet aus der Heimat genügen, um uns vor Not zu bewahren und Geld überflüssig werden lassen. Am Abend verzehre ich zu einem Glase Grog den ersten Stollen.
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Continue reading →: Mittwoch, den 9. Dezember 1914
Früh wecke ich mit dem Feldwebel. 4 Gruppen besetzen den Graben. Von 9 ab schießt unsere Artillerie. Abends kehren die Packwagen zurück. Ich schreibe eine zweite Geburtstagskarte an Hellmuth.