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Continue reading →: Dienstag, den 8. Dezember 1914
Leuschner weckt uns 1 nachts mit der Nachricht, daß der Gegner Verstärkungen erhalten habe. 3 morgens rücken 3 Gruppen zur Verstärkung nach Petitmont. Ich begleite den Feldwebel beim Stellen. Nachdem ich dann noch eine Weile geschlafen hatte packe ich einen Teil unserer Sachen und bringe sie zu den Packwagen, welche…
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Continue reading →: Montag, den 7. Dezember 1914
Mit der Post erhalte ich eine Karte von Fl. Wolf, welche mir mitteilt, daß mein Jugendfreund Hans an Rippenfellentzündung schwer erkrankt ist. Unser Batl. Führer Oberst Leutnant Thilo-Schade erhält das Eis. Kreuz I. Kl. Den Umstand, daß in der denkwürdigen Reichskanzlerrede am 5. 12. Frankreich nur gestreift wird, läßt das…
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Continue reading →: Sonntag, den 6. Dezember 1914
Auch heute fährt ein vollbeladenes Auto nach dem anderen vorüber. Wir erhalten die Feldgendarmeriepatrouille 18 welche den Abtransport bewacht, und für Ordnung sorgen muss. Abends erfahre ich durch Onkel Louis, daß Alfred bei einem Sturmangriff auf Ypern an der linken Hand verwundet wurde und sich im Kloster zu Hünfeld befindet.…
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Continue reading →: Sonnabend, den 5. Dezember 1914
Unter der Sicherung unseres Patrouillen werden die großen Baumwollbestände aus der Spinnerei in Val abgefahren. Es sollen dort Werte von etwa 5000000M liegen, welche für das deutsche Heer beschlagnahmt werden. Den ganzen Tag sehen wir die vollbeladenen Lastautos, welche den Abtransport besorgen.
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Continue reading →: Freitag, den 4. Dezember 1914
Der Tag verläuft, ruhig. Abends bei Dunkelheit werden, die beiden Frauen von einer Patrouille mit nach Petitmont gebracht, von wo man sie allein weiter laufen läßt. Ein gefährlicher Gang. Werden sie in die Postenkette ihrer Landsleute, kommen, ohne beschossen zu werden? Jede schleppte einen Eimer übriges Mittagessen mit.
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Continue reading →: Donnerstag, den 3. Dezember 1914
Am Morgen wieder das herrliche Morgenrot über dem dunklen Walde. Nachmittag bringt eine Patronille 2 Weiber mit, die von Fourcheau nach Val zurückgekommen waren; um sich essen zu holen. Sie wurden im Parterre unseres Hauses untergebracht, wo sie der Komp.-Schuster bewacht. Sie erhielten übrig gebliebenes Essen aus der Feldküche.
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Continue reading →: Mittwoch, den 2. Dezember 1914
Nachdem es in der Nacht geregnet hatte, wird am Vormittag wieder schönes Wetter, der 1. Zug liegt in einem schön sauber hergerichteten ehemaligen Pferdestall. Dort geben wir mittags den Rest der Lohnung aus, wobei ich immer den Zahler mache, während der Feldwebel ausstreicht. In der Stadt bei den Bewohnern herrscht,…
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Continue reading →: Dienstag, den 1. Dezember 1914
Ein einzig schönes Morgenrot, erfreut uns zu Beginn des heutigen schönen Herbsttages. In der ferner rollen die Geschütze in einem fort. Bei uns bleibt Ruhe
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Continue reading →: Montag, den 30. November 1914
Am Morgen vernehmen wir lebhaftes Gewehrfeuer aus der Richtung von Parux, wobei einige Kamerade von der Gardereiterabteilung verwundet werden. Sonst verläuft der Tag in alter Weise.
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Continue reading →: Sonntag, den 29. November 1914
Es herrscht Ruhe, gegen den Feind nicht aber bei Winklers, wie wir die Gemeinschaft zwischen dem Feldwebel, Burger und mir nennen. Der Feldwebel ist bei schlechterLaune und wir lassen ihn gehen.