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Continue reading →: Montag, den 28. Dezember 1914
Beim Morgengrauen lebhaftes Gewehrfeuer, in der Richtung auf Parux. Später schießen unser 21 cm Geschütze und lassen die Erde erschüttern. Sonst verlief der Tag in Ruhe.
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Continue reading →: Sonntag, den 27. Dezember 1914
In der Komp. war ein Gewehr im Schaft gesprungen. Daher gab es beim Feldwebel viel Fitz und unnötige Aufregung. Am Vormittag überflogen sechs unserer Flugzeuge unsere Unterkunft, wobei sie von feindl. Artillerie lebhaft aber ohne jede Wirkung beschossen wurden. Abends ging ich mit Burger zur Feldküche wo Skat gespielt wurde.…
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Continue reading →: Sonnabend, den 26. Dezember 1914
Der Feldwebel weckt uns heute mit der Mitteilung, daß ihm beim Stellen der Frühpatrouillen, die Kugeln um die Ohren gepfiffen, hatten. Eine französische Patrouille hatte aus dem sich rechts unseres Grabens hinziehenden Walde auf die hellerleuchteten Fenster im Abschnitt der 4. Komp. geschossen. Trotzdem verlief der Tag in alter Ruhe.…
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Continue reading →: Freitag, den 25. Dezember 1914
Auch heute gab es wieder recht viel Arbeit, doch pfiffen, wir am Nachmittag darauf, ich ging in die Stadt und beobachtete das Treiben der Einwohner. Sie gingen wohl alle in die Kirche. Nur ein einziges Mal sah ich in einem nicht von Soldaten bewohnten Haus einen Weihnachtsbaum der Tag war…
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Continue reading →: Donnerstag, den 24. Dezember 1914
Am Vormittag war erhöhte Gefechtsbereitschaft. Die Franzosen beschossen, von Bremenil aus Petitmont. Es sollen 3 feindl. Kompagnien im Anmarsch sein. Alles glaubte, die Gegner wollten uns das Fest stören und machte sich zu keinem freundl. Empfange fertig. Es blieb aber ruhig. Um 3 wurde die erhöhte Bereitschaft aufgehoben. Wir verteilten…
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Continue reading →: Mittwoch, den 23. Dezember 1914
Wir bereiten die Liebesgaben zur Verteilung für morgen vor und machen für jede der 12 Korporalschaften im Nebenzimmer einen Haufen. Leutnant Wagner, Unteroffizier Schramm, Rothe, Gefr. Ryssel und Lunge erhalten das eis. Kreuz. Wir erhalten eineschmucke Tanne, die uns einige Kameraden von Patrouille mitgebracht haben.
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Continue reading →: Dienstag, den 22. Dezember 1914
Früh 6 macht der Feldwebel nach Saarburg. Wir machen heute alles alleine und verkommen dadurch sehr gut mit unserem Hauptmann. Mit diesem versteht der Feldwebel nicht umzugehen, und schimpft immer. Es gehen sehr viel Liebesgaben und 100 große Packete an bestimmte Adressen ein. Die Liebesgaben bestehen aus viel Rocken, Hemden,…
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Continue reading →: Montag, den 21. Dezember 1914
Nachts 1 werden wir vom Befehlsholer geweckt. Zur Sicherung von Leiterübungen [??] gehen um 6 verstärkte Patrouillen ab. Von dem großen Holzlager wird ein großer Teil zur Verwendung für Heereszwecke abgefahren. Es liegen hier Bretter im Werte von mehren Millionen Mark.
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Continue reading →: Sonntag, den 20. Dezember 1914
Den ganzen Tag regnet es. In der Ferne grollen die Geschütze ohne Unterbrechung. Mittags erhalten wir für Soldaten, die kein Weihnachtspaket von zu Hause erhalten, 10 große Pakete vom Lehrerverein. Sie enthielten folgendes schöne Begleitschreiben: Sächsischer LehrervereinLieber Freund!Wir wollen sein ein einig Volk von Brüdern, in keiner Not uns trennen…
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Continue reading →: Sonnabend, den 19. Dezember 1914
Ich erhalte heute viel Post. Darunter auch eine Zahnbürste von Papa, welche ich mir gewünscht hatte. Die Einwohner sind noch bedrükt vom gestrigen Tage, welcher ihnen viele Söhne, Gatten und Väter entführte.