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Continue reading →: Freitag, den 11. September
Nachdem ich mir am Vormittage einige Taschentücher gewaschen, und dem verlassenen Bahnhof einen Besuch abgestattet hatte, schrieben wir in einem von Artillerie belegten Hause und machten die Löhnungsliste fertig. Dann ging es zu der an einem anderen Ausgange des Ortes liegenden Kompagnie. Wir fasten hier Geld und gaben anschließend Löhnung…
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Continue reading →: Dienstag, den 8. September 1914
Wir waren noch beim Arbeiten, als die Fouragekolonne wieder wegfuhr zum Fassen in Le Ménil. Die unseres Batl. warten bis Mittag, während des Vormittags schliefen wir auf einer Samtdecke, welche uns ein Artilleriefeldwebel zur Verfügung stellte, um dann ebenfalls in Le Ménil zu fassen.
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Continue reading →: Sonntag, den 6. September 1914
Früh mit dem grauenden Morgen nach La Voivre aufgebrochen. Dort im neu eingerichteten Proviantamte gefaßt. Feldwebel Winkler und ich erledigten in einer Stube Bureauarbeiten nachdem wir uns vorher am Brunnen wieder einmal gewaschen hatten.
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Continue reading →: Sonnabend, den 5. September 1914
Morgens 30 kamen wir nach der nächtlichen Irrfahrt in Hurbache wieder an und legten uns zu einer kurzen Ruhe in die bekannte Scheune. Um 10 mittags erhielten wir Befehl zur Kompangie zu kommen und rückten ab.
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Continue reading →: Freitag, den 4. September 1914
Früh faßten wir Brote, welche wir gestern nicht erhalten konnten, und verbrachten dann den Tag im Walde an der Straße nach Hurbache. Französische Artillerie, feuerte nachmittags nach uns, schoß aber zu kurz.
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Continue reading →: Mittwoch, den 2. September 1914
Es war bereits um 7, als mich Unt. Scholz weckte und ich aus dem wärmenden Heu herausstieg. Friedrich war schon munter und dabei, Kaffee zu kochen. Ich beeilte mich, Feldzwiebacke zu verteilen, welche zum Kaffee recht gut munden. Außerdem gab ich an einige Pferdeburschen Hafer aus.