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Continue reading →: Montag, den 25. Januar 1915
Unser Feldwebel war mit dem neuen Unterkommen, welches nicht so gemütlich war, wie das letzte, unzufrieden und hatte die schlechteste Laune, wobei es auch gelegentliche Zusammenstösse gab. Vor unserem Fenster sahen, wir immer schmutzige Weiber und Kinder, welche dieses Viertel bewohnten. Sie ärgerten unseren Feldwebel, einen ausgesprochenen Weiberfeind, immer mehr.…
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Continue reading →: Sonntag, den 24. Januar 1915
Unser neues Heim ist ein kleines Häuschen, ohne Keller. Im Erdgeschoß im Zimmer an der Straße haben wir die Schreibstube, in welcher der Feldwebel auch schläft, hier befindet sich auch elektrisches Licht. Im Hinterzimmer schlafe ich mit Burger. Im Hühnerstall und scheunenartigen Nebenraum brachten wir unsere Vorräte unterauf dem Boden…
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Continue reading →: Sonnabend, den 23. Januar 1915
Der Tag steht im Zeichen des großen Umzuges. Wir wechseln den Verteidigungsabschnitt und die Quartiere mit der 2. Kompagnie. Wir kommen jetzt an den Nordwestausgang von Cirey. Wir hatten einen 2 spännigen Wagen vollständigbeladen, als wir mit dem Burea- und Kompagnievorratsinventar umräumten. Bei so langem Stillliegen sammelt sich viel an,…
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Continue reading →: Freitag, den 22. Januar 1915
Vormittag kommt wieder ein Zug. Es ist heute eine andere Maschine, und zwar Nr. 936. Gegen Mittag fährt sie mit 8 Achsen Brettern wieder ab. Man staunt, wie sich alles nach und nach einrichtet. In der Ferne grollen, unaufhörlich die Geschütze. Der Posten hat auch während der Nacht andauernden Kannendonner…
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Continue reading →: Donnerstag, den 21. Januar 1915
Vormittags schießt, die Patrouille Ulbricht einen französischen Appelposten bei Bremenil weg. Als dann nachmittags Petzold eine neue Patrouille macht, wird er vom Feind aufgelauert und angeschossen. Dabei wird Dehne [??] schwer verwundet. Er erhielt 3 Schuß. 1 durch die Nase, 1 in die Armmuskel und einen in den Oberschenkel. Er…
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Continue reading →: Mittwoch, den 20. Januar 1915
Wieder ein herrliches Winterwetter. Mittags fährt der Feldwebel mit der Feldküche nach Petitmont. In seiner Abwesenheit spielen wir mit Dutschke einen Skat, weil sonstimmer keine freie Zeit bleibt. Der Zug fährt wiedereinmal vor, um Holz abzuholen. Die Feldgendarme haben darüber zu wachen, daß ohne Erlaubnisschein kein Brennholz requiriert wird. Trotzdem…
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Continue reading →: Dienstag, den 19. Januar 1915
Der heutige schöne Wintertag brachte uns ein Unglück. Und zwar geschah es bei der 4. Kompagnie, daß von der Feldwache eine zurückkommende eigene Patrouille von einemPosten, der mit dem Ersatz gekommen war im Fiz angeschossen wurde. Unglücklicherweise hatte der nervöse Kerl sehr gut getroffen, sodaß ein Kamerad, sein Leben einbüßte.…
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Continue reading →: Montag, den 18. Januar 1915
Herrliches Wetter! Die schöne Landschaft mit schneeigtem Weiß überzogen, im Hintergrund die wuchtigen Berge der Vogesen im Winterkleide und über dieser Naturpracht die Mutter Sonne, alles in das beste Licht setzend. Es ist eine Lust auf diesem Plätzchen unserer lieben Erde zu leben, wenn man nur friedlich seine Bahn ziehen…
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Continue reading →: Sonntag, den 17. Januar 1915
Ein prachtvoller Wintersonntag. Ruhe in der weiten Natur. Alles ist mit dem weißen Schneetung überdeckt und blendet das Auge bei plötzlichem Verlassen der Stube. Es sind einzelne Erkrankungen vorgekommen, daher findet am abend ärztliche Untersuchung statt. Genau, wie in der Friedenszeit. Ich lasse mich ebenso wie meinKamerad Burger nicht untersuchen.…
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Continue reading →: Sonnabend, den 16. Januar 1915
Den ganzen Tag wechselt Schnee u. Regen miteinander ab. Dazu heult ein schrecklicher Sturm. Vormittags werden, die Ersatzmannschaften untersucht durch den Batt. Arzt. Infolge Einreihung, Verteilung und Eintragung der neuen Leute gibt es viel Arbeit. 6 neue Leute ziehen bereits am Abend auf Wache. Die Nacht wird stockdunkel. Als ich…