Kurts 1662 Tage

– ein Tagebuch aus dem 1. Weltkrieg

Früh erledige ich noch einige Reste u. mache mich dann um 10h auf den Weg bis Fourcheau von wo ich bis Val fahre u. mich in der Kass-Verw. vorstelle.
Hier richte ich mich vormittags ein, die Personen sind ja alle altbekannt, sodaß man sich rascher häuslich fühlt wie sonst bei Veränderungen. Die Lebensbedingungen (betr. Wohnung, Verpflegung u. Art der Arbeit) sind hier um vieles angenehmer wie bei der Kompagie. Nachmittags führt auch Herr Zahlmstr. Steinert in die neuen Arbeiten ein, was mir infolge der Beschäftigung als Komp.- Schreiber recht leicht fällt.

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