
Schönes Wetter! Ruhe im Gelände!
Ich habe viel Arbeit durch die Neuaufstellungen. Dazu passiert noch ein Unglück. Feldw. Winkler der einem Fahrer einen telephonisch gekommenen Auftrag übermitteln will, tritt in ein Stück Draht welches er vom Fuße abschütteln will, dazu springt es ihm ins linke Auge und verletzt dieses ein wenig, sodaß er in die Revierstube muß. Nachmittags wird er dem Lazarett überwiesen.
Ich gehe in die Stellung, da gerade heute die von der 1. an die neue 2. Komp. abzugebenden Mannschaften auszusuchen sind, was ich mit dem Hauptmann erledige. Zugleich besuche ich Uttf. Trinks auf seiner Wache u. unterrichte ihn vom Unfall des Feldwebels. Anschließend gehen wir ein Stück durch die Stellg. u. besehen uns Teile der franz. Sandsackstellg. auf 542. Ich konnte mich nur nicht lange aufhalten, da daheim meiner viel Arbeit warte. – Mir erscheint jetzt der Zeitpunkt auf Grund verschiedener
Befehle günstig, um meine Zahlmeistersache nochmals ins Rollen zu bringen. Der Feldwebel erklärt sich vor der Verabschiedung damit einverstanden. Herr Zahlmst. Steinert gibt mir Unterlagen, nach denen ich mich richten will. Ich schreibe noch am späten Abend einen ausführlichen Lebenslauf.
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