Kurts 1662 Tage

– ein Tagebuch aus dem 1. Weltkrieg

Prachtvolles Wetter! Hochsommerliche Hitze. Ich bade mich nachmittags an unserem Quell in der Waldeinsamkeit. Anschließend mache ich gleich große Wäsche (Hemd u. Handtuch). Abends wirds trübe, Gewitterluft. In der Ferne zucke die Blitze. Wir sammeln noch rasch einige Zeltbahnen voll dürres Reißig, ehe der Regen lospraßelt doch das Gewitter kommt nicht bis zu uns. In Italien geht es hoch her. Die Gefangenenzahl ist bereits auf 13000 gestiegen.
Möge den Verbündeten das Soldatenglück weiter hold bleiben, damit der Krieg dem Ende näher komme.

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