
Bei herrlichstem aber kalten Wetter pilgere ich am frühen Morgen der gewohnten Hütte zu. Am blauen Himmel sieht man des öfteren Flieger in majestätischer Höhe. Man kann Freund und Feind mit bloßem Auge nicht unterscheiden. Meist findet man den Flieger selbst nur, wenn man die weißen Wölkchen der Schrappnells verfolgt, die nach ihm geschossen werden. Im alten Wigwam eingetroffen höre ich, daß am Morgen ein Fliegerkampf stattfand, bei dem es den Franzosen gelang, unser Flugzeug zum Landen bei Badonviller zu bringen, also hinter der feindl. Linie. Nachmittags zahle ich mit dem
Feldwebel die Löhnung aus. Am Abend setzt Regenwetter ein.
Hinterlasse einen Kommentar