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Continue reading →: Donnerstag, den 26. November 1914
Früh hole ich mit Burger in einen verlassenen Haus Holz dabei bittet uns ein ärmlich aussehender Mann den wir darin beim Kleider holen finden mit den Worten: „Bitte ich bin Vater 5 Kinder“ ihn nicht anzuzeigen. Ich trage einen 1 1/2 ctr schweren Sack in unser Quartier (etwa 400 m),…
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Continue reading →: Mittwoch, den 25. November 1914
Der Tag verläuft in Ruhe. Mit Freude beobachtete ich, wie bei Dämmerung ein Fahrer zum Heizen seines Quartiers ein großes Stück Kohle holt, und von dem zur Bewachung aufgestellten Posten mit den Worten: „Ich will wenigsten sehen, wer meine Kohlen nimmt“ freundschaftlichst angehalten wird. Wir feuern in unserem Kamin Buchenholz.
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Continue reading →: Dienstag, den 24. November 1914
Früh wurde viel Milch in den Kaffee getan. Wir nahmen sie von dem beigetriebenen Vieh. Die Kompagnie baut fleißig an Schützengräben und an Unterständen.
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Continue reading →: Montag, den 23. November 1914
Der Viehabtransport, nimmt seinen Fortgang. Mit Burger und Sattler legen wir uns elektrisches Licht.
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Continue reading →: Sonntag, den 22. November 1914
Wir sichern Petitmont, dort und in Val wird alles Vieh beschlagnahmt und nach hinten befördert. In langer Reihe kommen Rinder, Schafe und Ziegen, durch Cirey. Auch einige deutsche Bewohner kommen durch, während alle anderen Einwohner hinter die Franz. Linie geschickt wurden, die beiden Orte, waren jetzt unbewohnt und nicht mehr…
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Continue reading →: Sonnabend, den 21. November 1914
Hier Ruhe, am Morgen in der Ferne heftiges Geschützfeuer. Wir erhalten einen neuen Abschnitt und wechseln die Quartiere. Das Geschäftszimmer bleibt.
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Continue reading →: Freitag, den 20. November 1914
Val und Petitmont bleibt von uns besetzt. Es wird furchtbar kalt. Es schneit viel, sodaß wir bald die schönste Winterlandschaft haben. Wir müssen 1 Offizier-Stallm. und 32 Mann Artillerie mit verpflegen, welche heute eingetroffen sind.
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Continue reading →: Freitag, den 19. November 1914
Wegen einer verspäteten Meldung erhält Feldw. Winkler 3 Tage gelinden Arrest, welche aber wieder aufgehoben werden. Daher schlimmstes Wetter bei uns im Büro. Abends kommt die Nachricht, daß der Verw. Hultzsch gestorben ist. Die Franzosen hatten beim Angriff am 16. u. 17. 400 Tote und etwa 1000 Verw.
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Continue reading →: Donnerstag, den 18. November 1914
Mein gefallener Freund Wolf wird beerdigt. Die Franzosen liegen in Massen tot vor unserer Stellung. In einer Sandgrube ist eine geschlossene Abteilung getroffen worden, wobei 1 Offiz gefallen ist. Auf einer Wiese liegen viele verstümmelte Leichen und Körperteile vom Gegner. Das Schloß Chatillon ist erstürmt, sein Besitzer erschossen worden. Letzterer…
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Continue reading →: Mittwoch, den 17. November 1914
Morgens 1/2 5 gelangten wir nach Bertrambois, als das dortige Bataillon soeben abmarschierte.