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Continue reading →: Freitag, den 23. April 1915
Das Wetter bleibt schlecht. Im Gelände beängstigende Ruhe. Gegen Abend muß ich nach Val zum Zahlmeister und um das alte Altenstück […] vom Packwagen zu holen. Graue Nebelwolken wälzen sich durch die waldigen Täler jedwede Aussicht unterbindend. In Val scheint der Friede eingezogen zu sein. In den bewohnten Häusernherrscht Sauberkeit,…
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Continue reading →: Donnerstag, den 22. April 1915
Das schöne Wetter der letzten Tage hat endgültig dem Regen Platz gemacht. Im allgemeinen herrscht heute Ruhe. Erst gegen Abend pfeifen einige Granaten (Blindgänger) über uns.
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Continue reading →: Mittwoch, den 21. April 1915
Wieder prachtvolles Wetter, welches erst am Nachmittag, durch einen kurzen Sprühregen unterbrochen wird. Lebhaftes Artilleriefeuer welches sich zum Teil gegen unseren Stellungsabschnitt richtet. Angemont soll wegen der Gefährlichkeit völlig geräumt werden. Die 3. Komp. verlegt ihr Geschäftszimmer in einen Unterstand. Wir bleiben und warten die Entwicklung ab.
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Continue reading →: Dienstag, den 20. April 1915
Prachtvolles warmes Wetter. Im Gelände, das übliche Artillerieschießen, welches am Abend wieder mit 6 Schuss nach Angomont gezielt wurde. In der Luft Kreisen viel Flieger. Ein deutscher wird lebhaft mit Franz. Maschinengewehr- und Artilleriefeuer beschossen. Trotz der hinter ihm auftauchenden zahlreichen Schrappnellwölkchen zieht er, im Sonnenschein glänzend, ruhig seine Bahn.…
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Continue reading →: Montag, den 19. April 1915
Ein arbeitsreicher Tag bei herrlichstem Frühlingswetter. Neben der Arbeit mit den Ersatzleuten, hatte ich noch zahlreiche Beförderungseingaben, zu erledigen. Infolge Erhöhung wurden viel neue Utff. u. Gefr. in Vorschlag gebracht. Wegen der vom Feldwebel behaupteten Unabkömmlichkeit im Geschäftszimmer kann ich trotz günstiger Gelegenheiten nie Unteroffizier werden, während ich’s beim Dienst…
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Continue reading →: Sonntag, den 18. April 1915
Nach dem Erwachen wasche ich mich am Brunnen und besehe mir von der Höhe die sonnige Landschaft. Freundlich, friedlich grüßen die roten Dächer von Petimont und das anmutige, Val. Ich mache mich auf den Weg nach Angomont nachdem ich meine Kiste verladen hatte. Als ich auf die Höhe kam sah…
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Continue reading →: Sonnabend, den 17. April 1917
Auch heute, wieder das herrlichste Wetter. Ich muß zum Zahlmeister nach Val. Auf dem Wege dorthin will ich eine Ecke abschneiden und verlaufe mich. Nach längerem Marschkomme ich bis an die Schäferei. In der Nähe pfeifen, die Granaten weshalb ich mich rechts seitwärts über die Höhe verdrücke. Nach längerem Umherirren…
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Continue reading →: Freitag, den 16. April 1915
Auch heute wieder das herrlichste Wetter. Während der Feldwebel nach Angomont geht, sehe ich mir auf dem Kirchturm, welcher auf einer Leiter von außen bestiegen werden muß, die neuen Glocken an. Als ich heruntersteige trifft mich Leutnant Preßprich welcher sich aufregt, daß ich mich vom Bureau entfernt hatte, trotzdem Dutschke…
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Continue reading →: Donnerstag, den 15. April 1915
Eine rechte Feiertagsstimmung!Prachtvolles Frühlingswetter und Ruhe in der Natur. Gegen Mittag geht der Feldwebel nach Val zum Zahlmeister und kommt erst spät Abends zurück. Ich besuche die altertümliche, eigenartig gebaute Kirche und den Friedhof in St. Sauveur. Hier erregen die dauerhaften Kränze aus bunten Perlen mit Aufschriften wie; A mon…
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Continue reading →: Mittwoch, den 14. April 1915
Wieder prachtvollstes Wetter. Die Komp macht mittags zur Ruhe nach St. Sauveur. Es sind Liebesgaben (Wurst, Wein, Konserven, Zigarren, Zigaretten, Fischwaren usw.) eingetroffen, welche in Form einer Lotterie zur Verteilung kommen. Jeder erhält einen Gewinn, was viel Freude und vielmehr Vergnügen bereitet als eine einfache Verteilung. Ich fahre erst ich…