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Continue reading →: Sonntag, den 26. Dezember 1915
Im Gelände verhältnismäßige Ruhe. Der Feldwebel macht mit Burger nach Val zur Regelung des Streitfalles wegen eines fehlenden Wagons. Ich erhalte viel Post, Pakete von Papa, Hellmuth und Kollegen, einen Brief von Ella aus Amerika. Er ist am 27. November abgesandt, hat also ca. 5 Wochen gebraucht.Ella ist umgezogen zu…
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Continue reading →: Sonnabend, den 25. Dezember 1915
1. Weihnachtsfeiertag. Unsere Parole: Möglichst keine Arbeit! Hielten wir durch. Im Gelände vollkommene Ruhe. Gegen Mittag nur einige Artillerieschüsse rechts von uns. Es regnet.Der Stollen aus dem Stenographenvereinspaket mußte heute verschwinden. Auch heute fehlte es nicht an Delikatessen, nur das Mittagessen (Rindfleisch mit getrocknetem Gemüse), war nicht Feiertagsmäßig, doch in…
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Continue reading →: Freitag, den 24. Dezember 1915
Heute kommen noch einmal sehr viel große Pakete und Liebesgaben an, mit deren Empfangnahme, Weiterleitung und Verteilung es viel Arbeit gibt.Vom Roten Kreuz erhält die Komp. 2 große Kisten, enthaltend etwa 65 kleine Päckchen für je einen Mann, außerdem noch einzelne Sachen, wie Hosenträger, Tabakpfeifen, Mundharmonikas, womit die Lücken ausgefüllt…
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Continue reading →: Donnerstag, den 23. Dezember 1915
Regen und Tauwetter auch heute. Ich erhalte Pfefferkuchen von Papa. Der Batl. Kommandeur, Hptm. Rödl besichtigt, unsere Unterkunftsräume und rügt verschiedene Unordnung bei den Küchen und Ställen.
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Continue reading →: Mittwoch, den 22. Dezember 1915
Es ist Tauwetter mit Regen eingetroffen. Ich erhalte ein großes Paket vom Stenographenverein, enthaltend: 1 kleiner Stollen, 5 Äpfel, 1 Tafel Schokolade, 1 Büchse Ölsardinen, 10 Briefbogen, 10 Postkarten, 1 Licht, 1 Päckchen Pfefferkuchen. Die Feldküchen der 2. bis. 4 Komp. beziehen ihre neuen Hütten im Tale bei Herbaville. Die…
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Continue reading →: Dienstag, den 21. Dezember 1915
Der Feldwebel kommt am Morgen zurück. Mittags, gehen wir in die Stellung und zahlen dort Löhnung und pro Mann 5.-M aus. Währendem schneit es ununterbrochen, sodaß wir bei Dunkelheit durch den tiefsten Schnee zurück stampfen.
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Continue reading →: Montag, den 20. Dezember 1915
Der Feldwebel ist mit dem Schuhmacher Knorr noch in Saarburg. Im Gelände Artilleriegekrache. Gegen Abend kreist ein Franz. Flieger über uns, welcher durch einen deutschen Kampfflieger angegriffen und zu rascher Landung gezwungen wird. Es war ihm aber möglich, die Feidl. Linie noch zu erreichen. Jede Komp. muß einen Stammrollenauszug von…
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Continue reading →: Sonntag, den 19. Dezember 1915
Heute macht der Feldwebel nach Saarburg zu Einkäufen für die Offiziere. Die Komp. erhält große Mengen Weihnachtspakete für Mannschaften, welche diesJahr sehr pünktlich eintreffen.Aus Marketendereigewinnen wird der Komp. überwiesen: 350.-M zum Ankauf von Genußmitteln, 1500.-M zur Auszahlung von je 5.-M an jeden Mann, 25.- M aus der Kriegssammlung der Eisenbahner…
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Continue reading →: Sonnabend den 18. Dezember 1915
Auch am heutigen Morgen großes Artillerieschießen. Verschiedene Flieger werden lebhaft beschossen. Durch einen langen Schriftwechsel, stellt sich heraus, daß der zu unserer Komp. gehörige Utffz. Börner eigentlich Sold. II. Klasse ist. Die Sache ist so: B. ist am 4.8.14. beim Ers. Btl. 101 Zittau eingetretten. Er hatte keinen Paß mehr.Am…
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Continue reading →: Freitag, den 17. Dezember 1915
Am Morgen kommt der Feldwebel aus Val zurück. Im Gelände heute furchtbares Artilleriegetose. Vizewachtmeister Keiler, von der Ers. Abtlg. 28 erhält das Eis. Kreuz I. Klasse. Er hat einen franz. Maschinengewehrstand mit Dynamit gesprengt und saß beim Schießen der Artillerie immer auf einem Baum in unserer Komp.-Stellung,von wo er das…