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Continue reading →: Sonntag, den 10. Oktober 1915
Ein prachtvoller Herbstsonntag. Im Gelände die allgemeine Ruhe der letzten Tage.Der Feldw geht mit Offiz. Stellv. Plettner und Fw. Fischer nach Allarmont spazieren. Ich fahre mittags nach Val, um die Löhnung zu holen. Die Fahrt in der herrlichen im buntem Herbstkleid prangenden Gebirgslandschaft war ein seltener Genuß. In Val traf…
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Continue reading →: Sonnabend, den 9. Oktober 1915
Belgrad zum größten Teil genommen. Mit Freude hört dies jeder, zumal plötzlich der sieggewohnte Generalfeldmarschall Mackensen und der altbekannte General v. Gallwitz dort unten auftaucht.
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Continue reading →: Freitag, den 8. Oktober 1915
Ruhe auch heute. Die Stimmung wird beherrscht von den Ereignissen auf dem Balkan. Mit Freude sieht jeder unsere Heere in Serbien einmarschieren.
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Continue reading →: Donnerstag, den 7. Oktober 1915
Im Allgemeinen auch heute Ruhe. Mittags gehe ich mit dem Feldwebel in die Stellung, wo wir Beutegelt auszahlen wollen. Wir kehrten aber wieder um weil der Fw. durch eine Fliege in den Hals gestochen worden war.
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Continue reading →: Mittwoch, den 6. Oktober 1915
Im Allgemeinen Ruhe, nur aus der Ferne erklingt dumpfes Rollen, welches in den Nachmittagsstunden plötzlich recht nahe klingt. Abends zeigte sich, daß unsere Nachbar-Division bei Leintrey vorgegangen war. Abends macht der Feldwebel nach Val.
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Continue reading →: Dienstag, den 5. Oktober 1915
Als wir erwachten ertönte noch immer das dumpfe Trommeln in der Ferne und verstummte im Laufe des Tages nicht. Nach dem umlaufenden Gerede soll es von einer Offensive der Kronprinzenarmee herrühren. Mit Spannung erwartet jeder eine bestimmte Aufklärung. Ich erhalte viel Zeitungen von Herrn Naumann, unter anderem auch die traurige…
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Continue reading →: Montag, den 4. Oktober 1915
Auch heute wieder ein sehr ruhiger Tag an unserem Frontabschnitt. Am Nachmittag und Abend hört man aus weiter Ferne ein fortgesetztes dumpfes Rollen eines wütenden Trommelfeuers. Wo mag es sein? Was wird es bedeuten? So fragt sich jeder.
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Continue reading →: Sonntag, den 3. Oktober 1915
Der Tag verläuft verhältnismäßig ruhig. Mit Freude zeigen die Berichte unserer Heeresleitung, daß der Massenansturm der Feinde an der Westfront zum Stehen gebracht wurde. Ich erhalte Schokolade und Pfefferkuchen und die Mitteilung von Papa, daß er 500M Kriegsanleihe für mich gezeichnet hat.
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Continue reading →: Sonnabend, den 2. Oktober 1915.
Am frühen morgen wird, die Kompagnie abgelöst und geht auf der Reservestellung in den Höhengraben.
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Continue reading →: Freitag, den 1. Oktober 1915
Am frühen morgen mache ich mich nach unruhigen, von Flöhen gestörten Schlafe auf den Rückweg zur Stellung.