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Continue reading →: Dienstag, den 14. Dezember 1915
Auch heute, nichts besonderes.Von der 2. Komp. ist ein Pferd der Feldküche gestorben . Die armen Tiere haben es jetztbei dem Tauwetter auf den schlammigen bergigen Waldwegen furchtbar schwer.Sie fahren die schweren Feldküchen täglich 3 mal in die Stellung und zurück. Wenn sie dann schwitzend ankommen erwartet sie eine Blockhütte…
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Continue reading →: Montag, den 13. Dezember 1915
Die Kompanie ist in der Reservestellung. Es ist alles wieder im alten Gleise.
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Continue reading →: Sonntag, den 12. Dezember 1915
Früh 5:0 wurde geweckt und 6:15 wurde nach der Stellung abmarschiert. Ich blieb in Val und versorgte das Gepäck. Es regnete in Strömen. Der Feldwebel spendiert ein Frühstück in der Bagagekantine (Sachsenschänke). Ich hätte es selbst gar nicht bezahlen können denn zu meinem größten Schreck vermisse ich mein Portemonnaie mit…
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Continue reading →: Sonnabend, den 11. Dezember 1915
Ich stehe mit Lamm zeitig auf sodaß wir schon beim Einpacken sind als der Feldwebel mit Burger aus dem Pensionat kommt. Früh 8 ist Gesundheitsbesichtigung für die Kompagnie, an der wir nicht teilnehmen. Anschließend zahlte ich mit dem Feldwebel Löhnung aus. Um 10 mußten die Packwagen abmarschbereit sein, sodaß, wir…
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Continue reading →: Freitag, den 10. Dezember 1915
Auch heute Regenwetter! Es wird Gewißheit, daß wir morgen abgelöst werden. Ich gehedaher nochmals baden, denn wer weiß, wann wieder Gelegenheit ist. Abends bleibe ich natürlich nicht im Quartier. In den Kneipen ist überall lustiges Leben.
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Continue reading →: Donnerstag, den 9. Dezember 1915
Regen und immer wieder Regen. Die Komp. hat Waffendurchsicht. Die 4. Komp. veranstaltet am Abend einen Unterhaltungsabend mit Regimentskapelle und Vorträgen geeigneter Mannschaften (z. B. 1 Mitglied v. Winter-Thynman[??]). Die 1. und 3. Komp.zahlen je Mann 1.- M aus, weil die Zeit zu kurz ist, um einen gleichen Abend zu…
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Continue reading →: Mittwoch, den 8. Dezember 1915
Auch heute wieder Regen. Sämtliche Offiziere des Regiments fahren nach Saarburg.Die Komp. hat wenig Dienst.Papa schickt mir Pfefferkuchen und eine Flasche Cognac, was in der Regenzeit recht willkommen ist. Abends geht’s wieder zu einem Gläschen Bier, da ja die Tage gezählt sind, welche Gelegenheit zu dieser Abwechselung bieten. Die Komp.…
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Continue reading →: Dienstag, den 7. Dezember 1915
Ein Regentag in Ruhe.Am Abend gehe ich in ein Wirtshaus, wo ich mich beim Gläschen Bier an den lustigen Späßen und Vorträgen einiger Kameraden erfreue.
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Continue reading →: Montag, den 6. Dezember 1915
Ein arbeitsreicher Tag. Im Saale der Bürgermeisterei findet am Abend unter Leitung des Divisionsgeistlichen ein Unterhaltungsabend statt.
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Continue reading →: Sonntag, den 5. Dezember 1915
Heute hat die Kompagnie vollständig dienstfrei. Auch ich erledige nur die dringlichsten Sachen und gehe nachmittags zu einem kurzen Spaziergang vor die Stadt.