
Die Kompagnie löst vormittags in der Stellung ab. Sie ist natürlich ohne Ausnahmen froh, daß diese „Ruhezeit“ vorüber ist. Der Feldwebel wird ins Batl. bestellt, wo eingehende Belehrungen stattfinden. Man rechnet nach verschiedenen Redensarten mit französischem Trommelfeuer. Diese Annahme wird dadurch bestätigt daß eine schnelle Granatsichere Überdachung aller Unterstände angeordnet, und ohne Rücksicht auf die Mannschaften durchgeführt wird. Angeblich wird auch ein Gasangriff befürchtet, welcher aber in unserem Gelände nicht möglich erscheint. Man will aber die Absicht trotzdem durch Abhören feindl. Ferngespräche festgestellt haben. Gegen Mittag macht Herr Ltnt Blass und 1 Gruppe der Komp. sowie der Feldwebel nach Cirey, wo Gefr. Bischoff 1/2 7o beerdigt wird. Mit Freude empfangen wir die Nachricht von der glücklichen Heimkehr der „Möwe“ mit reicher Beute, vor allem 1 Million in Gold. Ein Unterhaltungsskätchen mit Burger und Knorr beschließt den Tag.
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