
Nach den Erzählungen der Kameraden gelangten unsere Abteilungen vergangene Nacht bis an den feindl. Graben, ehe sie angerufen wurden und schwaches Feuer erhielten. Es hat zum Glück keine Verluste gegeben. Am ganzen Tag wütet rechts von uns in Richtung Avricourt-Leintrey ein furchtbares Artillerietrommelfeuer, welches sich
nach 9° abends zu einer noch nie gehörten Schnelligkeit steigert. Die Frage: „Was mag dort vor sich gehen?“ geht von Mund zu Mund. Unsere Kameraden da drüben, wahrscheinlich unsere Landwehr 100, haben schwere Stunden. Auch heute Abend
gehen wieder starke Aufklärungspatrouillen vor. Man hört aber heute Handgranatenkampf, ein Zeichen, daß die Franzosen heute mehr vorbereitet waren.
Bei der 3. Komp. gabs einige Leichtverwundete.
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