Kurts 1662 Tage

– ein Tagebuch aus dem 1. Weltkrieg

Ein ruhiger Tag, trübes Wetter, Zeitweise Sprühregen, und Stille im Gelände, nur selten ein Gewehrschuß. Zum Abendbrot essen wir, frische Wurst, welche die Küche beim
Schlachten der im Batl.-Haus gezüchteten Schweine angefertigt hatten. Unser Schneider Dutschke-Bruno zieht mit zu den Schuhmachern, um während der Reservezeit viel auszubessern, da gabs natürlich zum Abend ein Skätchen,
wobei Burger und ich Zuschauer machen, denn wir mußten unseren Feldwebel allein lassen, weil er Füße waschen wollte.

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