
Heute ein Tag lebhaftester Gefechtstätigkeit mit Artillerie und Minen.
Schon am frühen Morgen hatten die Franzosen einen Stollen gesprengt, welchen die 70er an den Feind vortrieben und dabei 10 Mann verschüttet. Die zu deren Befreiung aufgenommenen Arbeiten, wurden durch feindl. Artilleriefeuer gestört während unsere Artillerie es an Vergeltungsschüssen nicht fehlen ließ. Die Luft erzitterte am ganzen Tag vom Donner der Geschütze.
Unser Ltnt. Preßprich ist zum Gasschutzoffizier ernannt worden, das heißt ihm liegt es ob alle Verteidigungsmittel für die Abwehr feindl. Gasangriffe in Ordnung zu halten, in genügender Menge zu beschaffen und alle Mannschaften durch Vortrage eingehend über alle Maßregeln zum persönlichen Schutze zu belehren.
Der Feldwebel mußte mit nach Angomont, wo ein Stinkraum eingerichtet wird. Dies ist ein fest verschlossener Raum, in welchem jeder einzelne seine Gasschutzmaske ausprobieren kann.
Dieser neue Posten hat diesem Ltnt. bereits die Bezeichnung: „Maskenoffizier“ eingetragen.
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