Kurts 1662 Tage

– ein Tagebuch aus dem 1. Weltkrieg

handschriftlich: Sonnabend, den 4. Dezember 1915,

Auch heute regnet es. Es gibt noch viel Arbeit.

Im Allgemeinen fühlt man sich wohler, wie in der Waldeseinsamkeit. Nachmittags
bade ich mich in dem Schwesternheim für 50 Pfge. Danach fühlte ich mich wie neugeboren, denn lange gabs keine Gelegenheit dazu.

Abends gehe ich ein Glas Bier trinken. Die Kneipen sind voll von lustigen Kameraden.

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