
Während der Nacht hat es viel geschneit. Früh ist wieder kaltes, klares Wetter.
Um 10 Uhr beginnt das bereits für gestern geplante Schießen der Artillerie. Durch unser Telephon hören wir immer die Meldungen vom Hochstand mit und bleiben daher über den Erfolg auf dem Laufenden. Nach genügender Einschießung wird die französische 1. u. 2. Linie erschüttert.
Ich erhalte viel Post, Schokolade von Papa u. Stenographenverein. Ella schreibt aus Amerika.
Wir beginnen mit dem zusammen packen. Burger geht am Abend nach Val, um überflüssige Sachen abzugeben.
Aus Papas Brief entnehme ich, daß ein Unternehmen an der Westfront bevorsteht, wo
wirds nun ausbrechen. Hoffentlich wird unsere Ruhe in Saarburg nicht unterbrochen.
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