Kurts 1662 Tage

– ein Tagebuch aus dem 1. Weltkrieg

Wie immer, wenn die Komp. in Reserve liegt, gibts viel mehr Arbeit. Der Feldwebel muß Arbeitsdienste einteilen Dienstausgabe und Sachenaufstellungen halten, womit er sich viel Zeit verläuft. Auf die Unterschriften muss er lange warten, weil die Herren Offiziere viel Ausflüge in die nähere Umgebung machen. Burger ist in Val, um an den heute und morgen und übermorgen jeweilig zum Baden nach Val komenden Zug die Wintersachen auszugeben. Jeder Mann erhält: 2 Hemden, 1 Unterhose, 1 Paar Socken
1 Paar Müffchen, 1 Leibbinde, 1 Kopfschützer. Dabei hat jeder bereits 1 Paar Handschuhe, 1 zweite Halsbinde und eine Wolldecke im Besitz.

Also: „Nun kann der Winter kommen.“

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