Kurts 1662 Tage

– ein Tagebuch aus dem 1. Weltkrieg

Viel Arbeit! Ich schließe, die Kasse ab welche Feldw. Winkler nachmittags an seinen Urlaubsstellvertreter Trinks abgibt. Gegen Abend trifft ein neuer Komp.-Führer Herr Hptm. Schmidt, vom Ers. Batl. Gren. 101 in Dresden ein, welcher bis jetzt noch nicht im Felde war. Auch dieser übernimmt die Komp.- Kasse. Nach der Dienstausgabe verabschiedet sich unser Feldwebel, indem, er an der Eckte sein Gewohnheitswort:
„So ein Mist“ nochmals gerufen hat. Niemand fährt mit größerer Freude auf Urlaub, wie er.

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