Kurts 1662 Tage

– ein Tagebuch aus dem 1. Weltkrieg

Bei prachtvollem Wetter mache ich mich am Morgen auf den Rückweg nach der Wirkungsstätte, wo ich nach genußreicher Wanderung, ankomme. Die in den letzten Tagen rein gewaschene Natur bietet im prachtvollen Sonnenglanz, überspannt vom tiefblauem Himmel, eine herrliche Schönheit der Landschaft. Hoch oben schwebt ein Flieger umgeben von zahlreichen Wölkchen platzender Schrappnells. In Saint Sauveur wollen die Obstbäume schier brechen unter der reifenden Last ihrer zahlreichen Früchte. In unserem Walde gibt es viel Wildschweine, welche sogar bis vor unsere Behausung sich getrauen.

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