Kurts 1662 Tage

– ein Tagebuch aus dem 1. Weltkrieg

Ein prachtvoller Sommertag. Trotzdem plagt mich ein heftiger Schnupfen. An Arbeit fehlt es wieder einmal nicht. Aus Rußland treffen wieder ganz besonders gute Nachrichten ein welche am Abend im Regt. Stabsquartier begossen werden und nicht zu wenig, denn noch in später Nacht gibt’s großen Lärm, trotzdem allen Mannschaften ein lautes Wort verboten ist. Man versteht die Charakter der Herren nicht, wenn man aus den Erzählungen der Burschen etwas über ihr Benehmen hört, welches auf Papier
wiederzugeben, sich jede Feder sträubt.

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