Kurts 1662 Tage

– ein Tagebuch aus dem 1. Weltkrieg

Das prachtvolle Wetter der letzten Tage, sommerliche Wärme. Im Gelände donnern die Geschütze. Rauchwolken zeigen in der Ferne in Richtung Blamont, ein in Brand geschossenes Dorf. Ich habe sehr viel Arbeit. Neben Vorbereitung der Löhnungsauszahlung schließe ich die Kasse ab, welche zur Freude des Feldwebels stimmt. Außerdem muß ich wegen des vorgestrigen Brandes im Unterstand 15 Stammrollenauszüge zum Tatbericht schreiben. Mit Freude empfange ich wiedereinmal Post von Hellmuth und Barts‘ [??] Heinrich.

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