
Die Gerüchte werden heute zur Wahrheit. Der Tag verläuft unter den fieberhaftesten Vorbereitungen zum Abmarsch. Im ehemaligen Batl. Stabsquartier werden alle Sachen abgegeben, die nicht mitgenommen werden können. Utffz. Schneider und 8 Mann werden zur Bewachung unserer bisherigen Stellung gegen Veränderungen durch Einwohner befohlen. Mit Burger arbeiten wir bis nachts 12 an der Räumung unseres Quartiers und verladen alles nicht so notwendige auf den Packwagen und die immer
nötigen Unterlagen in der Bürokiste auf dem Patronenwagen. 1/2 12 nachts besuche, ich mit Feldw. Winkler noch den Zahlmeister, welchem wir aus der Komp. Kasse 1000 M zur Aufbewahrung übergaben. Es waren viel kleine Scheine und wir mußten angestrengt zählen. Ermüdet legte ich mich um Mitternacht zu kurzer Ruhe nieder.
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