Kurts 1662 Tage

– ein Tagebuch aus dem 1. Weltkrieg

Wir blieben auch heute hier, während die Bagage zum Fassen fuhr. Ich wusch Hemd, Unterhose und Taschentücher und hängte, sie zum trocknen in den Garten, wo es auch sehr gute Melonen gab. Mittags ging ich zwecks Einholung einer Unterschrift nach Igney. Hier wurde fleißig geschanzt. Vor sich sah man eine weite, weite bewaldete Ebene. Am Abend siedelten wir ebenfalls nach Igney über. In der hinteren Stube neben dem Fernsprechtrupp im Quartier des Hauptmanns fanden wir Unterkunft. Türe gab es keine, doch eine Matraze. Wir hatten viel Arbeit.

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