
Früh abermals für 1 Tag gefaßt, dabei den jetzt alltäglichen Wein getrunken. Der Besitzer eines großen Weinlagers ist geflohen, das offene Lager wird von den Truppen zur Deckung des Bedarf verwendet.
Nachdem wir, wie an den letzten Tagen, stundenlang auf der Landstraße gelegen hatten, kam 1/2 70 der Befehl, zur Truppe zu fahren. Diese war in La Voivre. Im Dunkel der Nacht fuhren wir vor, denn am Tage hätten wir den auf den vor uns liegenden Bergen aufgestellten Geschützen des Feindes ein allzu gutes Ziel geboten. Im Schützengraben wurden Lebensmittel verteilt.
Die Bewohner von La Voivre, waren alle in ein Haus gebracht worden wo sie überwacht werden konnten, sodaß ein abermaliger Verrat nicht möglich war. Beim Zurückfahren sah ich auf der Wiese obdachlose Kühe im Freien liegen. Selbst das unvernünftige Vieh mußte also wegen dieses grausamen Krieges anstatt im gewohnten warmen Stall in kalter Gebirgsnacht auf nasser Wiese nächtigen. Wir verbrachten die Nacht in der vorgestern benutzten Scheune
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